Vitamin C

ist ein von Natur aus starker Mikronährstoff, den der Körper zur Gesunderhaltung der Blutgefäße, Bänder, Sehnen und Knochen dringend benötigt. Vitamin C, oder Ascorbinsäure, ist eine wasserlösliche Verbindung, die normalerweise über die Nahrung – vor allem durch Obst und Gemüse – aufgenommen wird.
Vitamin C ist ein essentieller Nährstoff, da er bei verschiedenen biologischen Vorgängen eine wichtige Rolle spielt und die Gesundheit fördert. Es wirkt als Kofaktor für zahlreiche wichtige Enzyme und ist außerdem ein starkes wasserlösliches Antioxidans. Daher ist Vitamin C ein notwendiger und lebenswichtiger Nährstoff.

Vitamin C ist im Körper besonders in Gehirn, Leber und Muskeln reichlich vorhanden, wo es als Kofaktor an zahlreichen verschiedenen Vorgängen beteiligt ist. Dazu zählen die Biosynthese von Kollagen (Strukturprotein) und Katecholaminen (wie des Neurotransmitters Dopamin) sowie die Eisenaufnahme im Dünndarm.

Ohne Vitamin C können die weißen Blutkörperchen, die Leukozyten, keinen Infekt abwehren. Aber auch Haut, Haare, Bindegewebe und Knochen können ohne Vitamin C nicht gebildet oder erhalten werden, denn als wichtiges Coenzym ist es an der Bildung des dafür notwendigen Kollagens beteiligt.

Zu den vielen weiteren Funktionen von Vitamin C gehört auch die Arbeit als Antioxidans. Dadurch schützt es den Körper vor freien Radikalen und hemmt die Bildung von krebserregenden Nitrosaminen. Außerdem hilft es bei der Eisenverwertung im Körper und ist ein bewährter Stresskiller.

Vitamin C Aufgaben

Die Aufgaben des Vitamin C

  • Vitamin C reguliert Hormonausschüttung
  • es ermöglicht die Ausschüttung von Hormonen wie Sexualhormone, Schilddrüsenhormone, Stresshormone und Wachstumshormone
  • Vitamin C entgiftet
  • Vitamin C aktiviert die Leberenzyme, die für denn Abbau von Giftstoffen verantwortlich sind. Dadurch kann es Gifte wie Cyanide, Formaldehyd und Acetaldehyd, Nitrosamine und Nikotin unschädlich machen.
  • Vitamin C ist ein Gefässschutz
  • Vitamin C wirkt vorbeugend bei allen mit Arteriosklerose verbundenen Krankheiten (Bluthochdruck, Angina pectoris, Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzattacken), da es das Blut dünnflüssig hält und somit den Blutfluss normalisiert. Darüber hinaus hält es die Innenwände der Arterien glatt, so dass Cholesterin oder andere Substanzen sich dort nicht anlagern können.
  • Vitamin C kräftigt das Bindegewebe:
  • Es verschweißt Eiweiss und andere Substanzen zu Kollagenfasern und kräftigt so das Bindegewebe. Kollagen sorgt für die Elastizität von Haut, Bändern, Sehnen und Blutgefässen, sowie für die Festigkeit von Zähnen und Knochen. Narbengewebe besteht ebenfalls aus Kollagen, weshalb Vitamin C auch für die Wundheilung so bedeutend ist.
  • Vitamin C ist ein wichtiges Antioxidationsmittel
  • Es fängt freie Radikale im Blut, im Gehirn, in den Körperzellen und direkt im Zellkern ab und macht sie unschädlich.
  • Vitamin C verbessert die Calcium- und Eisenaufnahme
  • Kalzium und Eisen werden in Verbindung mit Vitamin C besser aufgenommen. Das in Milz und Darmwänden gelagerte Eisen wird durch das Vitamin C wieder in die Blutbahn gebracht und kann dort zum Sauerstofftransport und zur Stärkung des Immunsystems nutzbar gemacht werden
  • Vitamin C regt es die Fettverbrennung in der Muskulatur an, steigert die Reaktionsbereitschaft, die Konzentration, die Entspannung, sorgt für positive Stimmung und vieles mehr…

Was ist Vitamin C?

Vitamin C ist wohl der bekannteste Vertreter der Vitamine überhaupt. Während einige Tiere den Vitalstoff selbst bilden können, ist der menschliche Körper dazu nicht in der Lage und daher auf die Versorgung über die Ernährung angewiesen – und das täglich, denn das wasserlösliche Vitamin kann im Organismus nur für kurze Zeit gespeichert werden.

Obwohl Vitamin C – auch als Ascorbinsäure bekannt – einen hohen Bekanntheitsgrad hat und in vergleichsweise vielen Lebensmitteln enthalten ist, ist eine Unterversorgung keine Seltenheit. Das richtige Wissen um den Vitalstoff kann einer solchen jedoch dern generell gegen Infektiwirksam vorbeugen.

Wofür benötigt der Körper Vitamin C?

Vitamin C ist vor allem als Radikalfänger und Antioxidans bekannt. Es schaltet aggressive freie Radikale aus, die im Körper entstehen und sich teilweise negativ auswirken. Die antioxidativen Eigenschaften spielen laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im Immunsystem eine wesentliche Rolle. Zudem benötigt der Organismus Vitamin C für zahlreiche Stoffwechselvorgänge – zum Beispiel, um Bindegewebe neu aufzubauen sowie bestimmte Botenstoffe und Hormone zu bilden. Zwei weitere wichtige Effekte von Vitamin C: Es fördert die Aufnahme von Eisen im Darm und trägt dazu bei, krebserregende Stickstoffverbindungen (Nitrosamine) aus Lebensmitteln unschädlich zu machen. Vitamin C gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen.

Welche Wirkungen hat Vitamin C?

Das Vitamin C ist ein essentieller, also lebenswichtiger, Vitalstoff. Als solcher ist er an einer Vielzahl von Prozessen beteiligt und hat Einfluss auf verschiedene Bereiche. Darunter:

  • Stoffwechsel: Der Aminosäuren- und Cholesterinstoffwechsel muss auf Ascorbinsäure zurückgreifen, beispielsweise um Noradrenalin in Dopamin umzuwandeln, Tyrosin herzustellen oder aus Cholesterol Gallensäure werden zu lassen. Ganz nebenbei hat Vitamin C dadurch eine senkende Wirkung auf den Cholesterolgehalt des Blutes und ist für die Fettverbrennung nötig.
  • Hormone: Wachstum, Sexualität, Leistung, Stimmung – all diese Bereiche werden von Hormonen beeinflusst. Die Bildung einer ganzen Bandbreite von Hormonen sind wiederum abhängig von der Versorgung mit Vitamin C. Denn der Vitalstoff wird als Baustoff und als Katalysator für die Herstellung der Botenstoffe benötigt.
  • Leistungsfähigkeit: Vitamin C verbessert die Aufnahme von Eisen und spielt eine Rolle bei dessen Verwendung im menschlichen Organismus. Eisen ist wiederum für den Sauerstofftransport im Körper verantwortlich und hat daher einen entscheidenden Einfluss auf die Leistungsfähigkeit.
  • Immunsystem: Wer eine Erkältung hat, greift zu Vitamin C. Der Vitalstoff unterstützt das Immunsystem aber nicht nur bei der Bekämpfung von Schnupfen und Husten, sondern generell gegen Infektionen.
  • Gehirn: Schutz vor oxidativem Stress und Einfluss auf wichtige Botenstoffe geben Vitamin C eine direkte und indirekte Bedeutung für das Gehirn. Entsprechende Studien zeigen zudem, dass der Vitalstoff eine vorbeugende Wirkung gegen und einen therapeutischen Effekt auf neurodegenerative Krankheiten, wie Alzheimer, Morbus Huntington und Parkinson haben können.
  • Männliche Fruchtbarkeit: Samenflüssigkeit enthält eine große Menge an Vitamin C. Aufgrund dieser wurde in einer Studie zu männlicher Unfruchtbarkeit untersucht, ob der Vitalstoff die Spermienqualität verbessern kann. Positive Resultate ließen sich bei einigen Probanden tatsächlich nachweisen.
  • Ansäuerung: Ungenutztes Vitamin C wird aufgrund seiner Wasserlöslichkeit über den Urin ausgeschieden und säuert diesen dabei an. Hierdurch kann es eine vorbeugende Wirkung gegen Infekte der Harnwege haben, denn in saurem Milieu haben es Keime schwer.
  • Zellschutz: Vitamin C gehört zu den stark wirksamen Antioxidantien. Ascorbinsäure ist also der Gegenspieler zu oxidativen Substanzen, die auf Zellebene erheblichen Schaden anrichten können. Oxidantien entstehen im Verlaufe des Stoffwechsels sowie vermehrt durch Rauchen, Alkoholkonsum, Stress und Umweltgifte. Ascorbinsäure hemmt zum einen die schädliche Wirkung der oxidativen Substanzen. Zum anderen beschleunigt sie die Reparatur bereits bestehender Schäden. Dadurch kann sie Krankheiten vorbeugen sowie die Genesung und Wundheilung beschleunigen.
  • Kollagenbildung: Kollagen kennen viele Menschen hauptsächlich als polsternde Substanz in Hautpflegemitteln und Injektionsmittel in der Schönheitschirurgie. Tatsächlich ist Kollagen aber in erster Linie ein körpereigener Baustoff und unerlässlich für das Bindegewebe und die Gefäße. Es erfüllt also unter anderem haltende Funktionen an den Organen und abpolsternde Eigenschaften in der Haut. Ohne Vitamin C kann es diese Aufgaben nicht erfüllen.

Welche Nebenwirkungen hat Vitamin C?

Vitamin C zeigt bei gesunden Menschen nur dann Nebenwirkungen, wenn es in zu großen Mengen oder in saurer Form ohne entsprechenden Ausgleich aufgenommen wird. Möglich sind dann:

  • Magenschmerzen
  • Durchfall
  • Sodbrennen

Derartige Beschwerden lassen sich leicht vermeiden, wenn die Aufnahme über Nahrungsergänzungsmittel individuell abgestimmt wird und Vitamin C Pulver oder Tabletten nicht auf nüchternen Magen eingenommen werden. Auch eine Neutralisierung durch basische Lebensmittel, eine gleichzeitige Einnahme von Basenpulver oder Natron wirkt vorbeugend.

Zudem kann sich die Einnahme sehr hoher Dosierungen in einigen Fällen als nachteilig bis gefährlich erweisen. Zutreffend ist dies bei

  • Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel: Bei dem erblichen Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel – auch als Favismus und G6PD-Mangel bezeichnet – führen zu hohe Dosierungen von Vitamin C zur Hämolyse. Dabei handelt es sich um die Zerstörung der roten Blutkörperchen.
  • Veranlagung zu Nierensteinen: Während der Verstoffwechslung von Vitamin C wird aus einem Teil der Ascorbinsäure Oxalsäure. Aus dieser können sich in Verbindung mit Calcium Calciumoxalat-Nierensteine entwickeln. Männer sind hiervon häufiger betroffen als Frauen, Menschen mit einer Veranlagung zu Nierensteinen häufiger als Personen ohne entsprechende Prädisposition.
  • Hemochromatosis: Wer unter Hemochromatosis leidet, neigt zur übermäßigen Aufnahme von Eisen. Da Vitamin C die Aufnahme noch zusätzlich erhöht, kann sie den Zustand verschlimmern.

Die Gefahr für Nebenwirkungen ist allerdings nur dann gegeben, wenn die genannte Krankheit besteht und zu viel Vitamin C aufgenommen wird. In erster Linie bei Injektionen der Ascorbinsäure.

Für wen ist Vitamin C besonders wichtig?

  • Personen mit Zahnfleischbluten oder Zahnfleischschwund
  • Personen mit geschwächtem Immunsystem
  • Werdende und stillende Mütter
  • Personen mit Verletzungen oder Verbrennungen
  • Sportler
  • Diabetiker
  • bei erhöhtem Bedarf aufgrund von hohem Stress, Rauchen, Alkohol oder Medikamenten
  • Krebspatienten
  • bei schlechter Wundheilung
  • Personen, die chronischen Erkrankungen vorbeugen möchten

Warum Sie Vitamin C einnehmen sollten

Eine Supplementierung mit Vitamin C hat neben den wesentlichen Funktionen des Vitamins zahlreiche gesundheitliche Vorzüge.

Eine zusätzliche Einnahme von Vitamin C kann in folgenden Fällen von Nutzen sein:

  • Vitamin-C-Mangel
  • Behandlung von Erkältung
  • Verbesserung der Eisenaufnahme im Darm
  • Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Muskelkraft
  • Bekämpfung von Bluthochdruck im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Besserung bei altersbedingter Makuladegeneration (Sehverlust)
  • Optimierung der Kollagenproduktion, insbesondere in den Gelenken und der Haut

Wie wird Vitamin C aufgenommen?

Die Aufnahme des Vitamins C in den menschlichen Körper erfolgt im Dünndarm. Genauer gesagt in den als Jejunum und Ileum bekannten Abschnitten. Dabei gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen den Aufnahmewegen, abhängig von der Konzentration der Ascorbinsäure im Darminhalt.

Ist die Vitamin C Konzentration gering, erfolgt die Resorption aktiv. Dafür werden Enzyme und Natrium benötigt, die den Vitalstoff binden und ihn durch die Darmwand hindurch transportieren.

Bei einer hohen Konzentration hat es der menschliche Körper leichter. Hier erfolgt die Aufnahme in den Körper passiv. Das Vitamin C kann schlicht durch die Darmwand hindurch ins Blut diffundieren.

Wie wird Vitamin C gebildet?

Wie bereits erwähnt, kann der menschliche Körper Vitamin C nicht selbst herstellen. Anders als bei einigen anderen Vitalstoffen ist das auch Mikroorganismen in der menschlichen Darmflora nicht möglich.

Ebenso wie dem Menschen fehlt das zur Ascorbinsäure Synthese nötige Enzym – namentlich die L-Gulonolactonoxidase – auch Menschenaffen, Meerschweinchen, sowie einigen Fledermaus-, Vogel- und Fischarten. .

Organismen, die über das zu den Flavoproteinen gehörende Enzym in sich tragen, können durch Dehydrierung L-Ascorbinsäure aus L-Gulonolacton herstellen.

Es wird davon ausgegangen, dass die betroffenen Spezies im Laufe der Evolution durch eine Mutation die Fähigkeit zur Herstellung des Enzyms und damit zur Vitamin C Synthese verloren haben. Da sich frühzeitliche Menschen hauptsächlich über Pflanzen ernährten, war ihre Versorgung mit Vitamin C gut abgedeckt. Die Herstellung im Körper war also nicht von Nöten. Selbiges gilt für die betroffenen Tierarten.

Welche Vitamin C Typen gibt es?

Ascorbinsäure wird in vier verschiedene Formen unterschieden:

  • D-Ascorbinsäure
  • L-Ascorbinsäure
  • D-Isoascorbinsäure
  • L-Isoascorbinsäure

Obwohl sich die Typen nur in geringem Maße unterscheiden, hat allein die L-Ascorbinsäure oder genauer gesagt die L-(+)-Ascorbinsäure Bedeutung für den Menschen. Nur diese Form ist biologisch aktiv und kann tatsächlich als Vitamin C wirken.

Zudem werden unter dem Begriff Vitamin C auch weitere Stoffe zusammengefasst, die im Körper zu Ascorbinsäure umgewandelt werden können. Darunter die Dehydroascorbinsäure und Semi-Dehydroascorbinsäure.

Vitamin C wird empfohlen bei:

  • Infektionskrankheiten
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Stress
  • Nikotinkonsum, Alkoholkonsum oder Medikamenteneinnahme (Antibiotika, ASS, Verhütungsmittel)
  • Schweren Verletzungen und Operationen
  • Mangelsituation infolge von Fehlernährung oder Dialyse
  • Diabetes mellitus
  • Sport
  • Krebs
  • Verbrennungen
  • Präventiv gegen Arteriosklerose, Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Vitamin C Lebensmittel

Vitamin-C-Quellen

Da der menschliche Organismus Vitamin C nicht selbst herstellen kann, muss es über die Nahrung zugeführt werden. Die besten Vitamin C-Quellen stellen frisches Obst und Gemüse dar.

In diesen Lebensmitteln ist besonders viel Vitamin C enthalten:

Obst:

  • Acerolabeeren
  • Camu Camu Beeren
  • Baobab
  • Amla Beeren
  • Gojibeeren
  • Zitronen
  • Kiwi, Mango, Papaya, Ananas
  • Sanddornbeeren
  • Hagebutten
  • Schwarze Johannisbeeren
  • Grapefruit
  • Orangen

Gemüse:

  • Grünkohl, Rosenkohl, Blumenkohl, Broccoli
  • grüne Erbsen und Bohnen
  • Paprika, gelb
  • Luzernesprossen (Alfalfa)
  • rohes Sauerkraut
  • Kartoffeln
  • Petersilie, Kresse

 

Der Körper profitiert am meisten von dem Vitamin C-Gehalt dieser Lebensmittel, wenn sie in rohem Zustand und möglichst frisch verzehrt werden, da sowohl bei der Lagerung, als auch beim Erhitzen erhebliche Mengen an Vitamin C verloren gehen.

Lebensmittel Vitamin C

Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) [mg/Tag]
Säuglinge (0 bis unter 4 Monate) 20 Männliche Jugendliche (15 bis unter 19 Jahre) 105
Säuglinge (4 bis unter 12 Monate) 20 Weibliche Jugendliche (15 bis unter 19 Jahre) 90
Kinder (1 bis unter 4 Jahre) 20 Männliche Erwachsene (ab 19 Jahre) 110
Kinder (4 bis unter 7 Jahre) 30 Weibliche Erwachsene (ab 19 Jahre) 95
Kinder (7 bis unter 10 Jahre) 45 Schwangere (ab 4. Monat) 105
Kinder (10 bis unter 13 Jahre) 65 Stillende 125
Kinder (13 bis unter 15 Jahre) 85

 

Vitamin C-Gehalt – angegeben in mg – pro 100 g Lebensmittel
Backwaren Pfirsiche 10,0 Fleisch, Geflügel, Wurstwaren
Hefegebäck 1,0 Bananen 11,5 Bierschinken 0
Sahnetorte 1,0 Äpfel 12,0 Cervelatwurst 0
Apfelkuchen 5,0 Kirschen, süß 15,0 Kasseler 0
Obstkuchen 7,0 Brombeeren 17,0 Kotelett 0
Früchtebrot 35,0 Holunder- 18,0 Lammfleisch 0
beeren Rindfleisch 0
Hülsenfrüchte Ananas 19,5 Schinken, 0
Erbsen 1,0 Himbeeren 25,0 geräuchert
Bohnen, weiß 2,0 Honigmelone 32,0 Brathuhn 3,0
Kichererbsen 4,0 Johannis- 36,0 Ente 7,0
Sojasprossen 7,0 beeren, rot Leber 23,0
Bohnen, grün 29,0 Apfelsinen 47,0 Schinkenwurst 23,0
Sojabohnen 29,0 Zitronen 53,0 Bockwurst 26,0
Erdbeeren 63,5
Gemüse und Salate Kiwis 71,0 Fisch
Auberginen 5,0 Johannisbeeren, 189,0 Bückling 0
Möhren 7,0 schwarz Karpfen 1,0
Gurken 8,0 Sanddornbeeren 450,0 Lachs 1,0
Kopfsalat 13,0 Hagebutte

(Rosa canina)

1.2501 Rotbarsch 1,0
Kartoffeln 17,0 Camu-Camu

(Myrciaria dubia)

2.0002,3 Zander 1,0
Sauerkraut 20,0 Acerola

(Malpighia glabra)

695 –

4.8274,5,6

Aal 2,0
Spargel 20,0 Garnele 2,0
20,0 Kabeljau 2,0
Tomaten 25,0 Scholle 2,0
Porree 26,0 Milch, Milchprodukte, Ei Hummer 5,0
Radieschen 28,0 Brie, 0
Feldsalat 35,0 50 % F. i. Tr. Fette und Öle
Mangold 39,0 Camembert, 0 Olivenöl 0
Weißkohl 47,0 45 % F. i. Tr Mayonnaise, 0
Wirsing 49,5 Ei 0 80 % Fett
Rotkohl 50,0 Edamer, 0
Spinat 51,5 45 % F. i. Tr. Getränke
Kohlrabi 63,0 Gouda, 0 Altbier 0
Blumenkohl 71,0 40 % F. i. Tr. Malzbier 0
Grünkohl 105,0 Buttermilch 1,0 Weizenvollbier 0
Rosenkohl 112,0 Joghurt, 1,0
Meerrettich 114,0 3,5 % Fett Diverses
Brokkoli 115,0 Kefir 1,0 Kakaopulver 0
Paprika 139,5 Vollmilch 1,0 Zucker 0
Speisequark, 1,0 Honig 1,0
Obst mager Nougat 1,0
Birnen 5,0 Schokolade mit 1,0
Pflaumen 5,0 Haselnüssen
Aprikosen 10,0 Konfitüre 2,0
Marzipan 2,0

Hinweis: Die fettgedruckten Lebensmittel sind besonders reich an Vitamin C.

Vitamin C in Acerola Beeren

Die Acerolakirsche (Malpighia emerginata DC.) ist eine Art Kirsche, die in tropischen und subtropischen Regionen heimisch ist. Acerola ist mit Vitamin C sowie mit anderen Verbindungen wie Bioflavonoiden, Polyphenolen und anderen sekundären Pflanzenstoffen angereichert.

Vitamin C aus der Acerolakirsche weist gegenüber herkömmlichem Vitamin C klare Vorteile auf, da die enthaltenen Bioflavonoide nicht nur die Vitamin-C-Aufnahme verbessern, sondern auch effektiv die Vitalität und Gesundheit unterstützen.

In den vergangenen Jahren konnte gezeigt werden, dass die in Acerolakirschen vorkommenden bioaktiven Bestandteile entzündungshemmende Eigenschaften aufweisen, insbesondere im Fettgewebe. Die Acerolakirsche hat möglicherweise auch die Fähigkeit, einen normalen Stoffwechselweg wiederherzustellen und einen deutlichen Gewichtsverlust zu unterstützen.

  • Gesunderhaltung des Immunsystems
  • Verbesserung der Herz-Kreislauf-Gesundheit
  • Reich an stark antioxidativen Bioflavonoiden

Vitamin C in Camu Camu Beeren

Camu Camu (Myrciaria dubai) ist die Beere eines niedrigen buschartigen Baumes, der in der Nähe des Amazonas heimisch ist. Die Camu-Camu-Beere ist besonders reich an Mineralstoffen und Vitaminen sowie zahlreichen bioaktiven sekundären Pflanzenstoffen, wie Bioflavonoiden, Anthocyanen und Polyphenolen.

Camu Camu ist von Natur aus reich an Vitamin C, welches gemeinsam mit den anderen stark antioxidativen Phytonährstoffen Camu Camu zu einem großartigen bioaktiven Präparat macht. Studien haben gezeigt, dass Camu Camu ein wirksames Antioxidans mit umfassenden entzündungshemmenden, antiseptischen und antiviralen Eigenschaften ist.

In einer spezifischen Studie wollten die Forscher herausfinden, ob eine tägliche Supplementierung mit Camu Camu bei ernährungsbedingtem Übergewicht eine Gewichtsreduzierung unterstützen kann. Die Autoren der Studie zeigten, dass die Cholesterin- und Triglyceridwerte signifikant gesenkt und das Körpergewicht deutlich reduziert werden konnten.

In einer anderen Studie mit Gewohnheitsrauchern wurde untersucht, ob Camu-Camu-Extrakte oxidativen Stress reduzieren können. Es konnte gezeigt werden, dass Camu Camu eine stark antioxidative und entzündungshemmende Wirkung aufweist, die auf den hohen Vitamin-C-Anteil und anderen enthaltenen antioxidativen Stoffen beruht.

  • Kann Gewichtsreduzierung fördern
  • Von Natur aus reich an Vitamin C
  • Entzündungshemmende Eigenschaften
  • Reduziert oxidativen Stress

Vitamin C in Baobab

Der in ganz Afrika verbreitete Baobab-Baum (Adansonia digitata L.) ist ein Laubbaum. Seine Früchte stellen eine wichtige Quelle für Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe dar. Die Baobab-Frucht ist reich an Ballaststoffen und Vitamin C, B1 und B2 sowie an Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Zink, Calcium und Eisen.

Baobab-Fruchtpulver steckt voller löslicher und unlöslicher Ballaststoffe, welche die Verdauung sowie die Stabilisierung des Blutzuckerspiegels unterstützen können. Eine erhöhte Ballaststoffzufuhr fördert die Gesundheit auf vielerlei Weise.

Studien zeigen, dass eine erhöhte Ballaststoffzufuhr die Insulinsensitivität bei Diabetikern und gesunden Menschen verbessern kann. Außerdem haben ernährungswissenschaftliche Untersuchungen der Baobab-Frucht gezeigt, dass diese von Natur aus reich an antioxidativen Verbindungen, sogenannten Polyphenolen, ist.

Polyphenole unterstützen nachweislich zahlreiche Stoffwechselvorgänge wie den Blutzuckerstoffwechsel. Tatsächlich kann die Baobab-Frucht die glykämische Reaktion nach dem Verzehr einer Mahlzeit deutlich reduzieren.

  • Stärkt das Immunsystem
  • Erhöht den Energiestoffwechsel
  • Fördert den Erhalt eines stabilen Blutzuckerspiegels
  • Fördert die Gesunderhaltung des Herzens und der Blutgefäße
  • Fördert die Verdauung
  • Fördert die Gesunderhaltung von Haut und Knochen

Vitamin C in Amla Beeren

Amla, oder Indische Stachelbeere (Emblica officinalis), ist ein wichtiges ayurvedisches Heilmittel, das seit Generationen zur Behandlung verschiedenster Leiden verwendet wird. Es wird üblicherweise zur Behandlung von Erkältungen, als Lebertonikum, Stärkungsmittel sowie als entzündungshemmendes und verdauungsförderndes Mittel verwendet.

Zahlreiche klinische Studien haben gezeigt, dass die Indische Stachelbeere stark antioxidative und immunfördernde Eigenschaften aufweist. Außerdem schützt es nachweislich Herz, Nieren, Magen, Leber, Gehirn und Blutgefäße vor oxidativem Stress und chronisch-entzündlichen Erkrankungen.

Die Indische Stachelbeere ist reich an zahlreichen Mineralstoffen wie Calcium, Phosphor, Eisen sowie Vitamin C, B-Vitaminen und Phytonährstoffen wie Carotinoiden und sekundären Polyphenolen. All diese gesundheitsfördernden Eigenschaften machen die Amla-Frucht zu einem wirksamen Heilmittel.

  • Von Natur aus reich an Vitamin C
  • Verbessert das Immunsystem
  • Starkes Antioxidans
  • Reich an natürlich vorkommenden Phytonährstoffen

Natürliches Vitamin C

Im Obst und Gemüse ist das Vitamin C an Mineralien und an die Bioflavonoide Hesperidin und Rutin gebunden, die unter anderem auch als natürliche Säurepuffer fungieren und das Vitamin trotz seines hohen Säuregehaltes sehr gut verträglich machen. Darüber hinaus erhöhen sie die Vitamin C-Aufnahme im Körper bis um das Zwanzigfache. Je reifer die Pflanze ist, umso mehr Vitamin C enthält sie.

Natürliches Vitamin C selber herstellen

Synthetisches Vitamin C

Auf die synthetisch hergestellte Ascorbinsäure sollte möglichst verzichtet werden, da das Vitamin C in dieser Form isoliert in den Körper gelangt – ohne seinen natürlichen Verbund, sowie ohne jegliche natürliche Information. Zudem wirkt dieses Säure äusserst aggressiv auf die empfindlichen Schleimhäute entlang des Verdauungssystems.

Zum Abpuffern der Säure muss der Körper eigene Mineralstoffe zur Verfügung stellen, was auf Dauer zu einer Entmineralisierung führen kann.

Wenn das Vitamin C nun doch als chemisches Präparat verwendet wird, sollte daher unbedingt darauf geachtet werden, dass es in abgepufferter Form, zum Beispiel als Calcium- oder Natriumascorbat, oder als Kapsel, die sich erst im Dünndarm auflöst, eingenommen wird.

Geringe Mengen einzunehmen ist ebenfalls wichtig, da der Körpers dieses Vitamin nicht speichern kann und Überschüsse über den Urin ausschwemmt.

Vitamin C und Eisen

Eisen ist ein wichtiges und absolut lebensnotwendiges Spurenelement. Der Großteil des im menschlichen Körper vorkommenden Eisens befindet sich in roten Blutkörperchen, die an ein Protein namens Hämoglobin gebunden sind. Hämoglobin ist von essentieller Bedeutung für den Sauerstofftransport in den Blutgefäßen.

Es gibt zwei Arten von Eisen, Häm-Eisen und Nicht-Häm-Eisen. Häm-Eisen ist in Fleisch enthalten und weist eine gute Bioverfügbarkeit auf, während Nicht-Häm-Eisen in Pflanzen vorkommt und eine geringere Bioverfügbarkeit hat. Durch die gleichzeitige Aufnahme von Vitamin C erhöht sich jedoch die Bioverfügbarkeit pflanzlichen Nicht-Häm-Eisens.

Vitamin C als Nahrungsergänzung

Für Menschen, die nicht genügend Obst und Gemüse zu sich nehmen, oder für diejenigen, die bereits einen Nährstoffmangel aufweisen kann es sinnvoll sein, das Vitamin C in natürlicher Form als Nahrungsergänzung zuzuführen, zum Beispiel als Vitamintaler aus der Acerola-Kirsche oder als Sanddornsaft, die beide sehr reich an diesem überaus wichtigen Vitamin sind. Auch Sauerkrautsaft besitzt viel Vitamin C und ausserdem noch das fürs Zentralnervensystem wichtige Acetylcholin. Auch Vitamin C Kapseln natürlichen Ursprungs sind eine gute Vitamin-C-Quelle.

Welche Vitamin C Präparate sind sinnvoll?

Die Auswahl der sinnvollen Vitamin C Präparate ist groß. Vitamin C Pulver, Vitamin C Tabletten, Brause-, Lutsch- und Kautabletten mit Ascorbinsäure bieten bereits bei der Darreichungsform für jeden das Passende. Hinzu kommen zahlreiche verschiedene Dosierungen.

Gerade diese bieten den Vorteil, eine individuell abgestimmte Auswahl zu ermöglichen. Die folgenden Hinweise können als Orientierung dazu dienen, die richtige Entscheidung zu treffen:

  • Vitamin C Pulver: Ascorbinsäure in Pulverform, bietet den Vorteil einer sehr variablen Dosierung. Dazu kann es einfach in den Speiseplan eingebunden werden und eignet sich auch für Menschen, die Tabletten nur schlecht schlucken können.

  • Vitamin C Retard Tabletten: Eine abrupt aufgenommene hohe Dosis von Vitamin C kann durch die Säure bereits im Magen für Probleme sorgen und Durchfall hervorrufen. Retard Tabletten lösen dieses Problem durch eine verzögerte Freigabe. Das allmähliche Freisetzen des Vitalstoffs erhöht zudem die Resorption und verbessert damit die Versorgung.

  • Kombi-Präparate: Bei Stress oder Krankheiten, in der Schwangerschaft, während der Stillzeit oder einer nicht vollkommen idealen Ernährung mangelt es in der Regel durchaus nicht nur an Vitamin C. Kombi-Präparate sind daher sinnvoll, um die generelle Versorgung sicherzustellen. Präparate wie die Basica Intensiv Kur bieten sich zudem zum Auffüllen der körpereigenen Speicher an und können das Wohlbefinden deutlich verbessern.

Kombinationen mit Vitamin C

Vitamin C wird oft mit anderen Vitaminen wie Vitamin E und Vitamin-B-Komplexen angereichert.

Vitamin C wird oft mit anderen von Natur aus starken Antioxidantien wie Bioflavonoiden und Polyphenolen kombiniert.

Vitamin C Spiegel

Was ist der Vitamin C Spiegel?

Der Vitamin C Spiegel im Blutserum und den Leukozyten gibt an, wie gut der Körper mit dem Vitalstoff versorgt ist. Der Vitamin C Spiegel zeigt also, ob eine ausreichende Menge des Vitalstoffs vorhanden ist, eine Unterversorgung oder gar ein Mangelzustand besteht.

Wie kann Ihr Vitamin C Wert getestet werden?

Hierfür reicht ein Bluttest aus, der von Ihrem Hausarzt durchgeführt werden kann. Bei niedrigen Werten sollten auch ohne aktuell bestehenden Vitamin C Mangel weitere Untersuchungen folgen um einen eventuell beginnenden Mangel frühzeitig zu erkennen und behandeln zu können.

Wovon hängt Ihr Vitamin C Spiegel ab?

Da Vitamin C dem menschlichen Körper über die Ernährung zugeführt werden muss, hängt Ihr Ascorbinsäure Spiegel hauptsächlich von Ihrem Speiseplan ab. Dieser ist allerdings nicht allein für die Blutwerte verantwortlich.

Auch die Aufnahmefähigkeit und der Bedarf spielen entscheidende Rollen. So kann die Versorgung über Lebensmittel zwar vergleichsweise hoch ausfallen, der Vitamin C Spiegel aber dennoch niedrig sein. Mögliche Gründe hierfür sind ein hoher Bedarf aber auch eine Resorptionsstörung im Verdauungstrakt.

In beiden Fällen kann mit einer erhöhten oder veränderten Art der Zufuhr, beispielsweise über Injektionen, ein gesunder Vitamin C Spiegel erreicht werden.

Was bedeuten Ihre Vitamin C Werte?

Bei der Deutung der Vitamin C Werte im Blut gibt es leichte Unterschiede. So wird der Referenzbereich teilweise mit 5 bis 15 mg/l angegeben, teilweise jedoch auch mit 6 bis 20 mg/l beziehungsweise 34 bis 114 µmol/l.

Bei dem Referenzbereich handelt es sich um die „gesunden“ Vitamin C Werte im Blut. Bei einem Wert zwischen 11 und 28 µmol/l liegt eine sogenannte subklinische Unterversorgung. Die Vitamin C Menge reicht nicht mehr aus, um alle davon abhängigen Prozesse uneingeschränkt ablaufen zu lassen. Allerdings zeigen sich nur wenige Symptome.

Bei einem Ascorbinsäure Blutspiegel unter 11 µmol/l liegt einer ernste beziehungsweise klinische Unterversorgung, also ein Mangel, vor. Symptome sind hierbei eindeutig vorhanden und können teils gravierend ausfallen.

Vitamin C Bedarf

Wie viel Vitamin C benötigt Ihr Körper?

Die Empfehlungen für die tägliche Zufuhr von Vitamin C gehen je nach Institution vergleichsweise weit auseinander. So gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung – kurz als DGE bezeichnet – für die empfohlene Zufuhr von Ascorbinsäure die folgenden Werte an :

Alter Vitamin C in mg pro Tag
bis vier Monate 20
bis zwölf Monate 20
bis vier Jahre 20
bis sieben Jahre 30
bis zehn Jahre 45
bis 13 Jahre 65
bis 15 Jahre 85
bis 19 Jahre Jungs 105, Mädchen 90
ab 19 Jahre Männer 110, Frauen 95
Schwangere ab dem zweiten Trimester (4. Monat) 105
Stillende 125
Raucher Männer 155, Frauen 135

Die Food and Drug Administration der United States of America empfiehlt hingegen die Zufuhr der folgenden Mengen von Vitamin C :

Alter Vitamin C in mg pro Tag
Säuglinge 35
bis vier Jahre 40
Kinder ab vier Jahre, Jugendliche und Erwachsene 60
Schwangere und Stillende 60

Die FDA macht also deutlich weniger Unterschiede zwischen Alter und Geschlecht und empfiehlt zudem durchschnittlich eine geringere Aufnahme von Ascorbinsäure um einem Vitamin C Mangel vorzubeugen. Wie hoch die Empfehlungen auch ausfallen, ob die Aufnahme in Ihrem individuellen Fall für die Versorgung ausreicht, zeigen nur entsprechende ärztliche Tests.

Wer einer Unterversorgung vorbeugen möchte, kann zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung mit viel frischem, rohem Obst und Gemüse ein Supplement mit niedriger Vitamin C Dosierung einnehmen. Dafür bieten sich beispielsweise Vitamin C 100 Pascoe Tabletten an. Mit einem Ascorbinsäure Gehalt von 100 Milligramm entsprechen sie nahezu der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für Erwachsene.

Sie decken dadurch die Basisversorgung ab und sind auch bei einem leicht gesteigerten Bedarf ideal. Zudem sind niedrig dosierte Präparate optimal bei einem empfindlichen Magen-Darm-Trakt, der auf größere Ascorbinsäure Mengen mit Durchfall reagiert.

Bei einem sehr hohen Bedarf erweisen sich Vitamin C Nahrungsergänzungsmittel mit verzögerte Wirkstofffreigabe, wie beispielsweise Vitamin C-Ratiopharm Retard 500mg als praktischer.

Tagesbedarf von Vitamin C und wie Sie ihn decken

Tagesbedarf: Der menschliche Körper kann Vitamin C weder selbst bilden noch verfügt er über einen speziellen Vitamin C-Speicher. Deshalb müssen wir es regelmäßig mit dem Essen aufnehmen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Zufuhr von 110 Milligramm Vitamin C für Männer und 95 Milligramm für Frauen. Kinder benötigen je nach Alter entsprechend weniger, Raucher hingegen deutlich mehr. Während der Schwangerschaft erhöht sich der empfohlene Bedarf ab dem vierten Monat auf 105 Milligramm pro Tag, in der Stillzeit auf 125 Milligramm täglich.

So decken Sie Ihren täglichen Bedarf: Bereits mit einer halben roten Paprika und einem Glas Orangensaft, bestehend aus circa zwei frisch gepressten Orangen, decken Sie Ihren Tagesbedarf. Brokkoli, schwarze Johannisbeeren und Sanddornbeeren sind ebenfalls reich an Vitamin C.

Wichtig: Vitamin C ist sehr empfindlich und kann sich durch Licht und Hitze zersetzen. Essen Sie Obst und Gemüse daher am besten frisch und lagern es nicht lange. Bewahren Sie es möglichst im Kühlschrank auf. Tiefkühlkost kann mehr Vitamin C enthalten als frische Ware, die schon einige Tage im Supermarkt oder daheim lagert.

Vitamin C-Mangel

Ein Mangel an Vitamin C wirkt sich auf den gesamten Körper negativ aus. Symptome eines Vitamin C-Mangels können sein:

  • Blutungen von Haut und Schleimhäuten, Zahnfleischbluten
  • raue, braune, schuppige und trockene Haut
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • schlechte Wundheilung
  • lockere Zähne
  • Gelenk- und Gliederschmerzen
  • Schwäche und Müdigkeit und dadurch Leistungsminderung
  • Depressionen
  • chronische Lungenschädigung durch Überhandnehmen der freien Radikale und damit nachhaltige Störung des Sauerstoffaustausches
  • Auch die Haut ist von einem Vitamin C-Mangel betroffen und zeigt sich dann trocken, rau und entwickelt mehr Falten. Auch weisen trockenes Haar und gespaltene Haarspitzen auf eine Unterversorgung mit Vitamin C hin.

Was ist ein Vitamin C Mangel?

Ein Mangel an Ascorbinsäure liegt vor, wenn die Blutwerte unter 11 µmol/l liegen. In diesen Fällen wird nicht ausreichend Vitamin C aufgenommen, um alle davon abhängigen Bereiche im Körper entsprechend zu versorgen. Zudem sind die körpereigenen Reserven erschöpft. Hierdurch stellen sich deutliche Mangelsymptome ein. Zudem kann das Risiko für Krankheiten steigen.

Bevor ein Vitamin C Mangel eintritt, kommt es aber zunächst zu einer (subklinischen) Unterversorgung. Der Blutspiegel liegt dann zwischen 11 und 28 µmol/l. Ein derartiger Spiegel spricht dafür, dass die Zufuhr über Vitamin C Lebensmittel nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken. Die körpereigene Reserve wird allmählich geleert.

Da diese ohnehin nur für zwei bis sechs Wochen ausreicht, kann eine Unterversorgung vergleichsweise schnell entstehen. Zudem gelten bereits Blutspiegel zwischen 28 und 34 µmol/l als erniedrigt und können darauf hinweisen, dass die Zufuhr nicht ausreicht, die Entleerung des Speichers beginnt und ein Vitamin C Mangel möglich ist.

Was passiert bei einem Mangel an Vitamin C?

Die meisten Menschen hierzulande nehmen genügend Vitamin C mit der Nahrung auf. Wer sich falsch oder unzureichend ernährt oder unter chronischen Magen-Darm-Krankheiten leidet, kann möglicherweise in eine Unterversorgung geraten. Schwangere, Stillende und Raucher haben einen erhöhten Vitamin-C-Bedarf und sollten auf eine ausreichende Zufuhr achten. Auch nach Krankheiten, Operationen, Infekten und bei Stress kann der Körper mehr Vitamin C benötigen.

Symptome eines Vitamin-C-Mangels:

Bei Vitamin C-Mangel kann es zum Beispiel zu Zahnfleischbluten kommen. Einen starken Vitamin-C-Mangel bezeichnen Ärzte als Skorbut. Vor allem Seefahrer waren früher davon betroffen, wenn sie lange Zeit keine frischen Lebensmittel zur Verfügung hatten. Sie litten an Blutungen auf Haut und Schleimhaut, Wunden verheilten schlecht und auch in Muskeln sowie inneren Organen traten Blutungen auf. Kommt es bei Babys oder Kleinkindern zu einem solch drastischen Mangel spricht man von Möller-Barlow-Krankheit. Wachstum und Knochenentwicklung des Kindes sind dabei gestört.

Wie äußert sich ein Vitamin C Mangel?

  • Häufige Erkältungen
  • Schwächung des Immunsystems
  • Müdigkeit
  • Depressive Verstimmungen
  • Emotionale Stimmungsschwankungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Verzögerte Wundheilung
  • Bindegewebsschäden
  • Schädigung der Muskulatur
  • Zahnfleischbluten und Zahnverlust (Skorbut)

Wie kann ein Vitamin C Mangel therapiert werden?

Wie eine Ascorbinsäure Unterversorgung therapiert wird, richtet sich nach der Ursache für den Vitamin C Mangel. Lässt er sich auf eine ungünstige Ernährung zurückführen, reicht eine Änderung in diesem Bereich meist schon aus. Auch Vitamin C Tabletten oder Vitamin C Pulver können für eine schnelle Erhöhung der Zufuhr Verwendung finden.

Ähnlich verhält es sich bei einem erhöhten Bedarf. Nikotin und Stress können beispielsweise eine höhere Zufuhr nötig machen, die sehr einfach durch entsprechende Präparate realisiert werden kann.

Ist die Aufnahme aufgrund von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes verringert oder muss bedingt hierdurch auf einige Vitamin C reiche Lebensmittel verzichtet werden, können oral eingenommene Präparate helfen führen aber nicht immer zum Erfolg. Eine Behandlung der Erkrankung und zur Überbrückung Ascorbinsäure in Form von Injektionen oder Infusionen sind dann das bevorzugte Vorgehen.

Überdosierung von Vitamin C

Da Vitamin C wasserlöslich ist, und ein Überschuss normalerweise mit dem Urin wieder ausgeschieden wird, sind Überdosierungen selten.

Wenn der Körper aber sehr grosse Mengen an Vitamin C zu sich nimmt, wie es in der Werbung oft empfohlen wird, sind die Ausscheidungsorgane überfordert. Die Folge sind Symptome wie Übelkeit, Bauchkrämpfe und Durchfall.

Auch Nierensteine können durch eine Überdosierung entstehen, allerdings treten diese meist bei Patienten mit bereits vorhandenen Nierenproblemen oder einer Neigung zu Gicht auf.

Bei Zufuhr von Vitamin C in natürlicher Form über Obst und Gemüse oder als Nahrungsergänzungsmittel natürlichen Ursprungs kann eine Überdosierung kaum erfolgen.

Ist eine Überdosierung von Vitamin C möglich?

Zu viel Vitamin C über die Ernährung aufzunehmen ist ebenso möglich wie eine zu hohe Dosierung durch Vitamin C Tabletten oder Pulver – das führt allerdings nicht zu einer länger bestehenden oder gefährlichen Überdosierung.

Zum einen sinkt die Resorptionsrate im Darm bei der oralen Zufuhr von zu viel Vitamin C. Der Darm „macht dicht“ und reguliert auf diese Weise die Aufnahme. Zum anderen handelt es sich bei Ascorbinsäure um einen wasserlöslichen Vitalstoff. Durch die Löslichkeit kann der menschliche Körper ihn leicht über den Harn ausscheiden.

Ist der Bedarf gedeckt und der körpereigene Speicher gefüllt, wird das Vitamin C daher über die Nieren und den Urin ausgeleitet. Aufgrund dieser beiden Mechanismen sind Sie also gut gegen eine Überdosierung geschützt. Bei Injektionen beziehungsweise Infusionen verhält es sich allerdings anders, da hier sehr große Mengen direkt in das Blut gegeben werden können. Da diese ausschließlich unter ärztlicher Betreuung erfolgen, besteht aber auch hier keine Gefahr.

Was passiert bei einer Überdosierung von Vitamin C?

Bis zu ein Gramm Vitamin C pro Tag über die Nahrung aufgenommen scheint gut verträglich. Wer mehr als drei Gramm pro Tag konsumiert, muss unter Umständen mit unerwünschten Wirkungen wie Durchfällen und Magen-Darm-Beschwerden rechnen. Wer unter Nierenschäden, Harn- oder Nierensteinen oder einer Eisenverwertungsstörung leidet, ist gefährdet, bereits etwas eher Nebenwirkungen bei einer erhöhten Vitamin C Zufuhr zu entwickeln. Insbesondere Menschen, die an bestimmten Stoffwechselstörungen oder Krankheiten der Harnwege leiden, sollten die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln daher vorher mit dem Arzt klären.

Vitamin C Weiteres

Vitamin C als Hilfe bei Krankheiten

Die bereits mehrfach erwähnte Wirkung des Vitamins C als Antioxidans und damit als Schutz vor Freien Radikalen und Zellschäden kann Gewebeveränderungen und damit Erkrankungen vorbeugen. Zudem werden die Wirkungen in Bezug auf die folgenden Krankheiten, Störungen und Probleme untersucht oder sind bereits wissenschaftlich nachgewiesen :

  • Allergien:Durch eine Behandlung mit Vitamin C können Allergien zwar nicht vollständig geheilt werden, die Schwere der allergischen Reaktionen wird jedoch gelindert.
  • Arteriosklerose: Die positive Wirkung von Vitamin C auf Arteriosklerose und vor allem der vorbeugende Effekt gegen die Gefäßverkalkung ist noch nicht vollständig nachgewiesen. In der Tierstudien ließen sich aber bereits vielversprechende Resultate erzielen.
  • Diabetes: Vitamin C kann den Blutzuckerspiegel senken und hat insgesamt einen positiven Einfluss bei bestehender Diabetes. Als begleitende Therapie ist es daher ideal geeignet und wird optimal vertragen.
  • Hautalterung: Auch wenn es nicht nach einer Krankheit klingt, ist vorzeitige Hautalterung und nachlassende Hautelastizität mit einem erhöhten Risiko für Infektionen, schlecht heilende Wunden, Zellveränderungen und Entartungen verbunden. Der innerliche und äußerliche Einsatz von Vitamin C kann den Hautschutz gleich auf mehrfache Weise stärken und somit Veränderungen vorbeugen.
  • Infektionen: Die Auswirkung auf das Immunsystem wurde bereits mehrfach erwähnt. Vitamin C wirkt jedoch mehrfach gegen Infektionen. Der Vitalstoff vermag es zwar nicht, Erkältungen vorzubeugen, er kann jedoch die Dauer des Effekts verringern. Zudem wird die Wundheilung beschleunigt, während die Ansäuerung des Urins Infekten der Harnwege vorbeugen oder deren Abheilung zuträglich sein kann.
  • Krebs: Bereits seit den 1970er Jahren wird Vitamin C als Behandlungsmöglichkeit bei Krebs untersucht. In Laborstudien ließen sich bereits hemmende Wirkungen auf das Wachstum von Krebszellen nachweisen. In Versuchen mit menschlichen Probanden zeigte sich zumindest, dass Ascorbinsäure die Nebenwirkungen der Chemotherapie verringert und die Lebensqualität erhöht.
  • Neurodegenerative Erkrankungen: Auf Parkinson, Alzheimer und Morbus Huntington hat Vitamin C nachweislich positive Effekte. Zum einen kann durch den Schutz vor oxidativem Stress eine vorbeugende Wirkung erzielt werden. Zum wird ein verlangsamter Fortschritt der Erkrankungen erreicht. Allerdings ist die Forschung diesbezüglich noch nicht so weit fortgeschritten, dass sich spezifische Therapien empfehlen lassen.
  • Schwermetallvergiftung: In Studien zeigt sich, dass die Ausscheidung toxischer Schwermetalle durch Vitamin C begünstigt werden kann. Bisher wurden diesbezüglich jedoch noch keine aussagekräftigen Untersuchungen mit menschlichen Probanden durchgeführt.

Gesundheitsfördernde Wirkung von Vitamin-C-Präparaten

Es gibt umfangreiche klinische Daten zur Supplementierung mit Vitamin C. Viele Forscher sind davon überzeugt, dass ein Zusammenhang zwischen der Vitamin-C-Versorgung eines Menschen und seiner Gesundheit sowie seinem Wohlbefinden besteht.

Viele Studien weisen auf die gesundheitsfördernde Wirkung von Vitamin C hin, insbesondere auf eine deutliche Senkung des Risikos für bestimmte Erkrankungen.

In der folgenden Liste werden die gesundheitsfördernden Wirkungen von Vitamin-C-Präparaten aufgeführt:

  • Allgemeine Gesunderhaltung
  • Vorbeugung von Vitamin-C-Mangel
  • Senkung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Reduzierung der Schwere und Dauer von Erkältungen

Vitamin C für Veganer und Vegetarier

Nicht nur aber gerade Vegetarier und Veganer haben oftmals Probleme damit, ausreichend Eisen aufzunehmen. Vitamin C kann hierbei helfen, denn es verbessert die Resorption im Allgemeinen und die Verfügbarkeit von pflanzlichem Eisen im Besonderen.

Ratsam ist es daher, eisenreiche Speisen mit Ascorbinsäure zu kombinieren. Einfache und effiziente Möglichkeiten hierzu sind:

  • mit frischer Petersilie würzen
  • ein Glas Fruchtsaft zum Essen trinken
  • Zitronensaft auf Gemüse und Salat geben
  • Vitamin C Pulver in Getränke oder direkt auf Speisen geben
  • Rohkostbeilage oder frisches Obst als Dessert zu den Speisen wählen

Hinweis für Ihre Gesundheit: Wenn Sie vermuten an einem Vitamin C Mangel zu leiden, suchen Sie umgehend einen Arzt auf. Ohne entsprechenden Test kann eine Unterversorgung nicht eindeutig festgestellt werden. Zudem kann sich hinter dem vermeintlichen Mangel eine andere Krankheit verbergen. Beachten Sie zudem, dass dieser Artikel der Information dient aber keine ärztlichen Kontrollen und eine individuelle Beratung und Therapie ersetzt.

Vitamin C macht schlank

Vitamin C hilft beim Abnehmen

Bereits in den 50er und 60er Jahren hat sich der Nobelpreis-Gewinner Linus Pauling ausführlich mit den Auswirkungen von Vitamin C auf unsere Gesundheit beschäftigt. Allerdings wurde seine Arbeit für lange Zeit nicht anerkannt und zum Zeitpunkt seines Todes im Jahre 1994 betrachtete man ihn in Medizinerkreisen grösstenteils als Quacksalber. Ähnlich ergeht es derzeit Dr. Matthias Rath, der das Lebenswerk von Linus Pauling fortführt.

Heutzutage werden seine Forschungen weitaus ernster genommen und auch andere Wissenschaftler finden immer mehr Beweise für die positiven Wirkungen von Vitamin C. Jedem ist mittlerweile bekannt, dass Vitamin C die Symptome einer Erkältung verringern kann. Weniger bekannt sind allerdings die neuesten Erkenntnisse die besagen, dass Vitamin C das Abnehmen erleichtern und sogar dabei helfen kann, einige ernsthafte Erkrankungen zu verhindern.

Auch heute geben sich die sogenannten Medien die grösste Mühe, den 2-fachen Nobelpreisträger Linus Pauling als Quacksalber zu diffamieren. Jetzt, mehr als 15 Jahre nach seinem Tod fanden Forscher heraus, inwiefern Vitamin C das Wachstum von Krebszellen tatsächlich stoppen könnte.

Vitamin C und seine antioxidative Wirkung

Vitamin C ist ein starkes Antioxidans. Es ist das am häufigsten im Blut und in allen Organen vorkommende wasserlösliche Antioxidans.

Vitamin C beugt nachweislich oxidativen Schäden an Eiweißen, Lipiden (Fetten) und der DNA vor, indem es für eine direkte Neutralisierung der reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) sorgt, die während des normalen Zellstoffwechsels gebildet werden.

ROS, oder Superoxide, sind die Nebenprodukte zellulärer Reaktionen und bekanntermaßen reaktiv und toxisch. Superoxid-Spezies sind instabile Radikale, die bei Apoptose (programmiertem Zelltod), Entzündungsreaktionen und zahlreichen degenerativen Erkrankungen entstehen.

Als Schutz vor oxidativen Schäden produziert die Zelle zwei Hauptenzyme, Superoxid-Dismutase (SOD) und -Katalase, sowie mehrere kleine Moleküle, die als Antioxidantien agieren. Zu den natürlich vorkommenden Antioxidantien zählen Vitamin E und Vitamin C, die beide eine wichtige Rolle beim Schutz von Zellen und Gewebe vor oxidativen Schäden spielen.

Vitamin C eliminiert ROS, die während oxidativen Stresses entstehen. Zusätzlich schützt Vitamin C die Zellmembranen vor Lipidperoxidation durch Radikale. Diese reaktiven Spezies entstehen bei chronischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurodegenerativen Erkrankungen und Typ-2-Diabetes.

Welche Rolle spielt Vitamin C bei Kindern?

Da Kinder sich mitten in der Entwicklung befinden, spielt Vitamin C eine große Rolle für sie. Das Wachstum von Knochen, Zähnen, Geweben und die Reifung des Gehirns werden entscheidend von dem Vitalstoff beeinflusst. Besteht ein Vitamin C Mangel, können zu den Symptomen unter denen auch Erwachsene leiden, zusätzlich Deformationen und Entwicklungsverzögerungen kommen.

Wie können Sie die Vitamin C Versorgung verbessern?

Auch wenn Sie viel Obst und Gemüse essen, kann ein Vitamin C Mangel entstehen. Durch die Berücksichtigung einiger Faktoren können Sie Ihre Ascorbinsäure Versorgung allein über die Ernährung jedoch deutlich verbessern. Wichtig sind die folgenden Punkte :

  • Kein Licht: Ascorbinsäure ist lichtempfindlich und zerfällt vor allem bei der Lagerung im Sonnenlicht sehr schnell. Besser ist es also, Obst und Gemüse im Kühlschrank oder zumindest dunkel zu lagern.
  • Keine Hitze: Auch wenn viele Menschen auf Heiße Zitrone schwören, ist der Vitamin C Gehalt in dieser im Vergleich zu frischem Zitronensaft sehr gering. Rohkost ist also die bessere Wahl, wenn es um die Versorgung mit Ascorbinsäure geht. Lässt sich das Garen nicht vermeiden, sollte eine schonende Form gewählt werden.
  • Kein Wasser: Wie bereits erwähnt, ist Vitamin C wasserlöslich – das heißt, dass es schnell ausgeschwemmt wird. Nach dem Abwaschen sollten Gemüse und Obst also möglichst nicht im Wasser liegen. Greifen Sie zudem lieber zum Dampfgarer als zum Kochtopf.
  • Kein Warten: Selbst bei optimaler Lagerung sinkt der Vitamin C Gehalt von Gemüse und Obst rapide. Verzehren Sie es daher so frisch und schnell wie möglich.

Fällt es Ihnen schwer, täglich ausreichend Vitamin C Lebensmittel in Form von Rohkost und schonend gegartem Gemüse auf den Speiseplan zu setzen, greifen Sie zu gemischten Fruchtsäften und Smoothies. Die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe verbessern die Aufnahme zusätzlich.

In Zeiten erhöhten Bedarfs empfiehlt sich zudem die Einnahme von entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln.